… sind all die Ereignisse die uns in den letzten Wochen sehr durchgeschüttelt haben.
Elisabeth verstarb am 18.11. plötzlich und für uns alle unerwartet. Ihr Tod ist immer noch ein schwerer Schock für uns. Man mag es nicht glauben und doch ist es wahr. Soviele Pläne und Ziele sollten noch gemeinsam umgesetzt und erreicht werden…
Wir standen fassungslos vor dieser Lücke, unfähig klar zu denken und dennoch holte uns der Alltag schnell wieder ein, trotz der tiefen Trauer in unseren Herzen, die uns sicher noch lange begleiten wird. Vieles erinnert an Elisabeth, am meisten “ìhre” Hunde…
Reiner sollte mit seiner Trauer nicht alleine im Haus bleiben und so wurde, trotzdem, dass die untere Wohnung noch nicht fertig war, sofort ein Blitzumzug vollzogen mit den 5 eigenen und dem Pflegehund.
Er und Elisabeth wollten ja vor Weihnachten hier auf dem Hof sein und wenige Stunden vor ihrem Tod machten sie noch Pläne.
Die Beisetzung sollte eigentlich in kleinem Kreis stattfinden. Elisabeths letzte Ruhestätte ist in einem Ruhewald, ihrem Wunsch gemäß und ich war überwältigt von all den Menschen, die sie zur letzten Ruhe geleiten wollten. Es waren weit mehr als 100 Abschied nehmende.
So schnell als möglich sollte die untere Wohnung nun hergerichtet werden. Die Wände wurden gestrichen und der Boden ist verlegt und versiegelt. Nach und nach werden nun die Möbelteile transportiert. Die Hunde fangen auch langsam an, sich einzugewöhnen, auch sie standen sehr unter Stress, so wie wir alle.
Für Reiner, der in diesem Jahr bereits einige schwere “Schläge” erleben musste, war das Jahr 2009 das wahrscheinlich heftigste Jahr überhaupt. Im Januar verstarb sein bester Freund in seinem Haus, währen eines Besuchs bei ihm und Elisabeth. Elisabeth fand ihn morgens tod im Bett. Er ist einfach eingeschlafen und nicht wieder aufgewacht. Fast zeitgleich wurde sein ehemaliger von ihm und Elisabeth gegründeter Tierschutzverein durch Habgier und Profilierungssucht einiger Mitglieder zerstört und ihm wurde vieles negative nachgesagt, was er jedoch in allen Punkten wiederlegen konnte. Ein Krieg wurde angezettelt, der sich fast über das ganze Jahr erstreckte. Es wurde ihm viel genommen, was ihm sehr viel Kraft gekostet hat. Der schlimmste Verlust ist, dass er nun auch Elisabeth verlor.
Wir müssen nun tief durchatmen und zusammenrücken, wir halten zusammen und wollen all unsere Kraft weiterhin in die gemeinsamen Ziele einbringen. Wir können jetzt sagen, dass wir auf dem Weg dorthin sind, auch wenn es erfordert, dass wir einiges etwas auf eine Wartebank schieben müssen, es etwas schleppender vorangeht, wie z.B. der Ausbau des oberen Stallbodens, der eigentlich als Schlafzimmer und Büro eingeplant war.
Perrera e.V. wird ebenfalls weiter bestehen, mit all den Aufgaben und Zielen für die zu betreuenden beiden Tierschutzprojekte in Ungarn, auch hier, sind wir sehr gefordert und viel Zeit zum Nachdenken oder ins Trübsal zu verfallen, haben wir nicht. Der Tag fängt früh an und hört spät auf. Es tut auch einfach gut, jetzt in dieser Zeit gefordert zu sein und es wäre auch in Elisabeths Sinn, jetzt nicht aufzugeben, wo wir bereits sovieles erreicht haben. Ausserdem haben wir auch im Bereich Vermittlung 2 Helferinnen gefunden, die uns diesbezüglich entlasten. Dennoch werden weitere ehrenamtliche Helfer für verschiedene Bereiche gesucht. Wer Interesse hat, bitte einfach unter: office@perrera-ev.de melden.
Hier auf dem Hof wird es nicht langweilig, neben der Arbeit erfüllt uns unsere “Meute” mit dem Fordern von viel Aufmerksamkeit. Es macht Freude eine gewisse Entspannung bei den Hunden zu beobachten. Sie spielen und Toben wieder miteinander und die gemeinsamen Spaziergänge mit 8 Hunden sind jedesmal ein kleines Abenteuer. Ich habe gehofft einmal alle auf ein Foto zu bekommen, was mir bislang abernoch nicht so recht gelingen wollte

vorn: Arco, hinten: Jutta, Maja und Jimmy |

vorn: Saci an der Schleppe & Arco, hinten: Jutta, Maja und Jimmy |

Heimweg... |

danach ist man völlig erledigt... |

da ist einem auch die Resi am Buckel egal. |
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Saci unsere Pflegehündin (Pointer-Deutsch Kurzhaar) Mix, kommt aus Ungarn und hatte is dato keine guten Erfahrungen machen müssen. Sie wurde an der Autobahn streunend aufgegriffen. Die liebevolle Hündin wächst uns sehr ans Herz. Schnellstens sollte sie in ein aktives Zuhause, damit uns die Trennung von ihr nicht noch schwerer fällt als es bereits jetzt der Fall wäre und auch, damit unser Notpflegeplatz wieder für einen Notfall frei wird. Sie ist einfach ein Schatz und hat es so sehr verdient, eine eigene Familie zu haben.
Weitere Fotos werde ich schnellstmöglich wieder einstellen, sobald wir etwas Zeit gefunden haben welche zu machen. Derzeit herrscht auch noch ein wenig Chaos. Zenzi, unser getigertes Mädel hat eine schlimme Kampfverletzung davongetragen und hat derzeit “Zwangsarrest” solange die Wunden noch nicht verheilt sind, Sepp kam gestern auch mit einem dicken Auge heim, was aber bereits heute früh wieder auf Normalpegel geschrumpft war und Streuners operiertes Auge war so klasse abgeheilt, macht uns derzeit jedoch wieder etwas Kummer und es steht noch ein Tierarztbesuch zur Nachkontrolle an.
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