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Der Prozess und die heimlichen Mitwisser

Montag, 11. Januar 2010 532 views

Heute war der Schinderbericht in der Rheinzeitung und ich erhalte immer wieder Informationen, wie zum Beispiel; dass die Kühe vor Durst schreien und dies mit der Aussage abgetan wird; dass sie eben am Eis lecken sollten.

Frau Henn vom Tierschutzverein Altenkirchen, rief mich eben an und sie versucht die Anrufer händeringend davon zu überzeugen, den Mut zu finden diese Dinge nicht weiterhin zu verheimlichen und öffentlich zu machen. Dass sich niemand traut, können wir nicht mehr nachvollziehen.  Alle regen sich über das Urteil gegen mich und die weiterhin stattfindenden Vorgänge auf, nur frisst jeder seinen Groll dagegen in sich hinein. Das hilft jedoch niemandem, erst recht nicht den Tieren.

Ich bitte an dieser Stelle öffentlich alle Mitwisser, die wissen dass Tatsachen geschickt verdreht wurden und die bestätigen können, dass die Tiere leiden, endlich den Mut zu fassen und sich zur Aussage bereit zu erklären.

Ich hatte vor einem Jahr veröffentlicht, dass ein ganzes Dorf bislang geschwiegen hat…

Soll das wirklich so bleiben?

( wehe den Menschen, wenn auch nur ein Tier im Strafgericht sitzt…)

Passwort: Schinder 6

Donnerstag, 7. Januar 2010 183 views

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Wir schneien gerade so richtig ein

Sonntag, 20. Dezember 2009 148 views

Die Nister hier hinter dem Hof friert zu. Trotz Strömung und hohem Wasserstand.

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Man sieht vom Ufer her bereits die Eisschicht. Sorge macht mir das, weil meine Katzen gern auf Eis herumlaufen. Ich hoffe, sie sind vorsichtig genug

Derzeitschneit es dicke Flocken. Wir kommen mit unserem Wagen nicht mehr weg. Bis zum Siedlungsanfang eventuell, doch die Waldstraße in Serpentinen hoch, ist nicht mehr möglich.  Hier ein paar Bilder von heute Mittag, da ging es noch halbwegs.

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Leider hatten wir bislang noch nicht wirklich Zeit, mit allen Hunden zu laufen. Die kommende Ungarn-Tierschutzfahrt steht kurz bevor und es kommt immer viel organisatorisches auf.

Reiner hat heute Besuch von seiner Tochter aus Speyer und wir hoffen dass wir morgen mit der Meute in den Schnee können, denn mit allen 8 Hunden zu zweit laufen ist sehr anstrengend, da einige an die Schleppe müssen.

Die Katzen waren heute recht früh munter. Alle, bis auf Sepp und Zenzi, die heute erstmals nach einigen Tagen Zwangsarrest wieder raus durfte, sind wieder da und liegen eingerollt auf Sofas und Fensterbänke. Streuner ist vor drei Tagen vom Hühnerstall in den Heizungskeller gezogen. Da ist es deutlich wärmer und ich habe ihm nun auch dort ein Kuschelbett gerichtet.

Wir wünschen allen einen besinnlichen 4. Advent

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Winterliche Grüße…

Mittwoch, 16. Dezember 2009 174 views

vom Hof allen Besuchern.

Langweilig wirds nie, nichtmal annähernd auch nur für eine Stunde. Wie steht im Blognamen so schön? “Irgendwas ist immer…”

Ich habe gestern geschrieben, dass der Boden in Reiners Wohnung verlegt ist und möchte auch nicht auslassen ein paar Fotos einzustellen:

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Korkboden1

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Korkboden2

Nachdem die alten Teppichreste entfernt und der Boden 2 x grundiert war, wurden die Korkfliesen gelegt, 2 x versiegelt und so wie rechts im Bild zu sehen, sieht das dann aus.
Danke an die Firma Natur Boden Port aus Münstermaifeld-Metternich für die Klasse Arbeit.

Es fröstelt, leise rieselt der Schnee und die beiden Männers sind mal wieder unterwegs, beim Möbelpacken.

Was machen die Hunde?

Jimmy bellt, Jutta klaut sich Nüsse vom Tisch, Maja schaut mal wieder völlig unschuldig, Zeus räkelt sich in seinem Körbchen, frei nach dem Motto: >Das geht mich alles nix an< ,  Mrs Elli schnarcht neben Saci, Arco jammert Gerhard hinterher und Shania räkelt sich lang auf dem Sofa…

Und die Katzen?

Zenzi hat Zwangsarrest. Sie hat eine böse Bissverletzung am Schwanzansatz und darf noch nicht raus. Sie bekommt Antibiotika und bis zum Wochenende muss sie eben drin bleiben. Jerry und Gipsy leisten ihr Gesellschaft. Die beiden gehen kaum noch vor die Tür. Verständlich, wäre mir auch zu kalt.

Resi, Mausi, Sepp und Franzl halten derweil um den Hof herum die Stellung, bzw die Mäuse auf Trab…

ein Tag wie jeder andere.

Gestern haben die Hunde den Nachmittag, oder soll ich lieber schreiben; die Gunst der Stunde genutzt um einen Ausflug bis zum anderen Ende der Siedlung zu machen. So ganz ohne 2beiner die ständig aufpassen dass niemand was anstellt, macht ein Spaziergang gleich doppelt soviel Spaß.

Irgendjemand hatte das Gartentor aufgelassen und wie 4 geölte Blitze schossen die Nasen die Straße entlang. Zeus war mit Reiner unterwegs und Saci war abrufbar und drehte um. Jutta, Maja, Jimmi und Mrs. Elli waren kurzfristig scheintaub, oder der Wind rauschte ihnen beim laufen so in den Ohren, dass sie nichts hörten. Da kann man jetzt vermuten was man will. Jedenfalls gingen sie ab wie nur was. Gerhard und ich sind ihnen hinterher und nach einer guten halben Stunde hatten wir Jutta, Maja und Jimmy wieder im Garten bei Saci, nur Mrs. Elli tollte noch in der Gegend einher und war mittlerweile ausser Sichtweite.

Nach einer knappen Stunde sah ich Gerhard mit Mrs. Elli im Schlepptau wieder zum Hof kommen. Sie trollte mit hängenden Ohren hinter ihm her und man sah, dass die Stimmung zwischen den beiden etwas angespannt war :)

Unser Abkommen, im Haus nicht zu rauchen wird tapfer durchgezogen. Mittlerweile amüsiert es unsere Nachbarn, wenn wir früh Morgens oder spät Abends mit rotgefrorenen Nasen draußen stehen und qualmen.

Aber wir halten durch.

Schwer zu verdauen…

Montag, 14. Dezember 2009 232 views

… sind all die Ereignisse die uns in den letzten Wochen sehr durchgeschüttelt haben.
Elisabeth verstarb am 18.11. plötzlich und für uns alle unerwartet. Ihr Tod ist immer noch ein schwerer Schock für uns. Man mag es nicht glauben und doch ist es wahr. Soviele Pläne und Ziele sollten noch gemeinsam umgesetzt und erreicht werden…
Wir standen fassungslos vor dieser Lücke, unfähig klar zu denken und dennoch holte uns der Alltag schnell wieder ein, trotz der tiefen Trauer in unseren Herzen, die uns sicher noch lange begleiten wird. Vieles erinnert an Elisabeth, am meisten “ìhre” Hunde…

Reiner sollte mit seiner Trauer nicht alleine im Haus bleiben und so wurde, trotzdem, dass die untere Wohnung noch nicht fertig war, sofort ein Blitzumzug vollzogen mit den 5 eigenen und dem Pflegehund.
Er und Elisabeth wollten ja vor Weihnachten hier auf dem Hof sein und wenige Stunden vor ihrem Tod machten sie noch Pläne.

Die Beisetzung sollte eigentlich in kleinem Kreis stattfinden. Elisabeths letzte Ruhestätte ist in einem Ruhewald, ihrem Wunsch gemäß und ich war überwältigt von all den Menschen, die sie zur letzten Ruhe geleiten wollten. Es waren weit mehr als 100 Abschied nehmende.
So  schnell als möglich sollte die untere Wohnung nun hergerichtet werden. Die Wände wurden gestrichen und der Boden ist verlegt und versiegelt. Nach und nach werden nun die Möbelteile transportiert. Die Hunde fangen auch langsam an, sich einzugewöhnen, auch sie standen sehr unter Stress, so wie wir alle.

Für Reiner, der in diesem Jahr bereits einige schwere “Schläge” erleben musste, war das Jahr 2009 das wahrscheinlich heftigste Jahr überhaupt. Im Januar verstarb sein bester Freund in seinem Haus, währen eines Besuchs bei ihm und Elisabeth. Elisabeth fand ihn morgens tod im Bett. Er ist einfach eingeschlafen und nicht wieder aufgewacht. Fast zeitgleich wurde sein ehemaliger von ihm und Elisabeth gegründeter Tierschutzverein durch Habgier und Profilierungssucht einiger Mitglieder zerstört und ihm wurde vieles negative  nachgesagt, was er jedoch in allen Punkten wiederlegen konnte. Ein Krieg wurde angezettelt, der sich fast über das ganze Jahr erstreckte. Es wurde ihm viel genommen, was ihm sehr viel Kraft gekostet hat. Der schlimmste Verlust ist, dass er nun auch Elisabeth verlor.

Wir müssen nun tief durchatmen und zusammenrücken, wir halten zusammen und wollen all unsere Kraft weiterhin in die gemeinsamen Ziele einbringen. Wir können jetzt sagen, dass wir auf dem Weg dorthin sind, auch wenn es erfordert, dass wir einiges etwas auf eine Wartebank schieben müssen, es etwas schleppender vorangeht, wie z.B. der Ausbau des oberen Stallbodens, der eigentlich als Schlafzimmer und Büro eingeplant war.

Perrera e.V. wird ebenfalls weiter bestehen, mit all den Aufgaben und Zielen für die zu betreuenden beiden Tierschutzprojekte in Ungarn, auch hier, sind wir sehr gefordert und viel Zeit zum Nachdenken oder ins Trübsal zu verfallen, haben wir nicht. Der Tag fängt früh an und hört spät auf. Es tut auch einfach gut, jetzt in dieser Zeit gefordert zu sein und es wäre auch in Elisabeths Sinn, jetzt nicht aufzugeben, wo wir bereits sovieles erreicht haben. Ausserdem haben wir auch im Bereich Vermittlung 2 Helferinnen gefunden, die uns diesbezüglich entlasten. Dennoch werden weitere ehrenamtliche Helfer für verschiedene Bereiche gesucht. Wer Interesse hat, bitte einfach unter: office@perrera-ev.de melden.

Hier auf dem Hof wird es nicht langweilig, neben der Arbeit erfüllt uns unsere “Meute” mit dem Fordern von viel Aufmerksamkeit. Es macht Freude eine gewisse Entspannung bei den Hunden zu beobachten. Sie spielen und Toben wieder miteinander und die gemeinsamen Spaziergänge mit 8 Hunden sind jedesmal ein kleines Abenteuer. Ich habe gehofft einmal alle auf ein Foto zu bekommen, was mir bislang abernoch nicht so recht gelingen wollte ;-)

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vorn: Arco, hinten: Jutta, Maja und Jimmy

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vorn: Saci an der Schleppe & Arco, hinten: Jutta, Maja und Jimmy

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Heimweg...

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danach ist man völlig erledigt...

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resiundshania

da ist einem auch die Resi am Buckel egal.

Saci unsere Pflegehündin (Pointer-Deutsch Kurzhaar) Mix, kommt aus Ungarn und hatte is dato keine guten Erfahrungen machen müssen. Sie wurde an der Autobahn streunend aufgegriffen. Die liebevolle Hündin wächst uns sehr ans Herz. Schnellstens sollte sie in ein aktives Zuhause, damit uns die Trennung von ihr nicht noch schwerer fällt als es bereits jetzt der Fall wäre und auch, damit unser Notpflegeplatz wieder für einen Notfall frei wird. Sie ist einfach ein Schatz und hat es so sehr verdient, eine eigene Familie zu haben.

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Weitere Fotos werde ich schnellstmöglich wieder einstellen, sobald wir etwas Zeit gefunden haben welche zu machen. Derzeit herrscht auch noch ein wenig Chaos. Zenzi, unser getigertes Mädel hat eine schlimme Kampfverletzung davongetragen und hat derzeit “Zwangsarrest” solange die Wunden noch nicht verheilt sind, Sepp kam gestern auch mit einem dicken Auge heim, was aber bereits heute früh wieder auf Normalpegel geschrumpft war und Streuners operiertes Auge war so klasse abgeheilt, macht uns derzeit jedoch wieder etwas Kummer und es steht noch ein Tierarztbesuch zur Nachkontrolle an.

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